ERP-Transformation — aus der Linie geführt

ERP-Projekte scheitern selten an der Software. Sie scheitern daran, dass niemand mit kaufmännischer Verantwortung das Projekt führt und gleichzeitig das Tagesgeschäft trägt.

Warum Systemprojekte kippen

Die typische Konstellation: Ein Implementierungspartner stellt Berater, die IT stellt Kapazität, und die Fachbereiche sollen „mitarbeiten". Was fehlt, ist jemand, der Prozessentscheidungen trifft, Zielkonflikte auflöst und dafür geradesteht. Ohne diese Rolle verhandelt das Projekt jede Buchungslogik neu, bis der Zeitplan reißt.

Hinzu kommt, dass ein Systemwechsel die kaufmännische Führung vollständig bindet. Wer den Monatsabschluss verantwortet, kann nicht parallel ein Migrationsprojekt steuern — beides leidet.

Was ich übernehme

Praxiserfahrung

Projektleitung einer gruppenweiten Einführung von Microsoft Dynamics 365 über zehn internationale Gesellschaften, einschließlich Digitalisierung der kaufmännischen Abläufe und Anbindung an die E-Commerce-Plattform. Davor Aufbau eines Shared Service Centers mit Einführung von NAVISION, D3 und NAPA3 sowie laufende Weiterentwicklung einer SAP-Struktur in einem börsennotierten Konzernumfeld.

Systeme aus eigener Projekterfahrung

Typischer Zuschnitt

ERP-Mandate laufen länger als reine Vakanz-Überbrückungen — üblich sind neun bis achtzehn Monate, häufig mit abnehmendem Einsatzgrad nach dem Go-live. In vielen Fällen ist die Kombination sinnvoll: Projektleitung ERP plus Interim-CFO-Verantwortung für das laufende Geschäft, damit beides in einer Hand bleibt.